1 Kilo Watt bitte. Strom jetzt auch an der Ladentheke
10 12 2007
Die wegen ihrer Preiserhöhungen in der Kritik stehenden Stormversorger suchen den "direkten Draht" zum Endverbraucher und gehen einen neuen Vertriebsweg: Strom gibt es jetzt auch an der Ladentheke.
Der größte deutsche Energiekonzern Eon will künftig in den Filialen der Discounter Lidl und Kaufland Strom der Online-Tochter „ E wie einfach“ verkaufen. „Wir wollen dort, wo der Verbraucher sowieso einkauft, etwas anbieten, was es dort noch nicht gab“, sagte ein Sprecher von „E wie einfach“.
Auch andere Versorger entdecken die Ladentheke für ihren Vertrieb. So verkauft die RWE Online-Tochter eprimo seit kurzem Strom in den Shops von „The Phone House“, einem Telekommunikationsanbieter.
Laut Handelsblatt reagieren die Konzerne damit auf die zunehmende Unzufriedenheit vieler Kunden. Diese sollen nach etlichen Preiserhöhungen nicht zu anderen Anbietern abwandern, sondern bei preiswerteren Töchtern im eigenen Haus bleiben.
Angesichts der Tatsache, das Eon und RWE für Januar erneut Preiserhöhungen von bis zu zehn Prozent angekündigt haben ist allerdings fraglich ob diese Rechnung aufgehen wird.
Anstelle eines vermeintlichen Strom-Schnäppchenkaufs an der Ladentheke, werden viele Verbraucher wohl eher über einen kompletten Wechsel des Stromversorgers nachdenken. Den günstigsten Anbieter zu finden ist ja heutzutage dank umfangreicher Vergleichsmöglichkeiten im Internet ein Klicks, ähm Klacks ...*-). Sparprotz unterstützt Sie dabei mit einem Online-Stromtarifrechner.
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